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Fragen und Antworten - FAQs

Therapie

Akupressur

Ähnlich wie Akupunktur behandelt auch die Akupressur bestimmte Energiepunkte – aber nicht mit Nadeln, sondern mit einer gezielten Massage. Unter Akupressur versteht man also die Massage bestimmter Punkte auf der Haut, über die Einfluss auf innere Organe des Körpers genommen werden kann.

Akupressur setzen wir instinktiv immer dann ein, wenn uns etwas weh tut: Wir reiben die Schläfen oder die Stirn, wenn wir Kopfschmerzen haben. Und wenn es irgendwo am Körper sticht oder zieht, berühren wir die betreffende Stelle.

Die Traditionelle Chinesische Medizin kennt außerdem Punkte, die behandelt werden können, obwohl sie von der schmerzenden Stelle weit entfernt sind. Sie liegen auf den insgesamt 20 Leitbahnen (Meridianen), in denen die Lebensenergie Qi fließt. Eine Massage dieser Punkte aktiviert den Energiefluss bestimmter Regionen oder behandelt ganz bestimmte Erkrankungen.

Ziel der Akupressur ist es, durch manuelle Reizung bestimmter Körperpunkte den Energiefluss im Körper zu normalisieren bzw. anzuregen, was sich fördernd auf das körperliche und seelische Wohlbefinden auswirkt. Sie kann problemlos angewandt werden und erspart in vielen Fällen die langfristige Einnahme von Medikamenten.

Mit Hilfe der Akupressur können Sie aktiv und ohne großen Aufwand auch etwas für Ihr Aussehen und Ihre Fitness tun.  Sie ist als Behandlung und Vorbeugung hilfreich bei z.B.:

  • Übergewicht
  • Cellulitis
  • Krampfadern
  • Energiemangel
  • Tränensäcke
  • Falten und unschöne Fingernägel
 

Betreuung aktiver Sportler

Aktiver Sportler biete ich vor allem Mentaltraining und Massage an.

Ziel des Mentaltrainings ist es, die gleiche Leistungswerte bei niedrieger Pulsfrequenz zu erreichen. Durch Bio-Feedback wird das Bewußtsein für die aktuelle Pulszone während der Leistungserbringung geschärft und den Einfluß der verschiedenen Atemtechniken auf den Puls automatisiert. 


Durch die hohe Belastung während des Trainings und der aktiven Wettkampf-Phase entstehen oft Verspannungen und Blockaden, die den optimalen Bewegungsablauf einschränken. Durch ganzheitliche Massage und osteopathische Behandlungen werden diese gelockert bzw. aufgelöst und die Regeneration beschleunigt. Zusätzlich kann ich auf Grund der Art der Verspannung Informationen über eventuell nicht-optimale Bewegungsabläufe bzw. Körperhaltungen geben.

 

Cranio-Sakral-Therapie

Das Cranio-Sacrale-System besteht aus dem Schädel (Cranium), der Wirbelsäule, dem Kreuzbein (Sacrum), den Membranen, die unser Gehirn und Rückenmark umhüllen, sowie der zerebrospinalen Flüssigkeit.

 

Die Cranio-Sacral-Therapie behandelt also den Bereich vom Kopf bis zum Kreuzbein. Das ist der "Stamm" des Menschen, der einen großen Einfluss auf unseren ganzen Körper hat. Die Cranio-Sacral-Therapie ist in sanftes manuelles Verfahren, das sich aus der Osteopathie entwickelt hat. Sie beruht auf der Annahme, dass die rhythmischen Pulsationen der Gehirn-Rückenmarksflüssigkeit (6 - 12 Mal pro Minute) sich auf die äußeren Gewebe und Knochen übertragen und ertasten lassen, da die Einzelknochen der Schädelkalotte werden als gegeneinander beweglich angesehen werden.

 

Durch Berührung von Kopf und Rücken will der Therapeut Informationen über mögliche Blockaden dieser Bewegung sammeln und dadurch auf Funktionseinschränkungen an Körper und Schädel einwirken, sowie indirekt auch Membranen innerhalb des Schädels und die harte Hirnhaut beeinflussen.

 

Das Cranio-Sacrale-System und andere Körpersysteme (Blutkreislauf, Nervensystem, Lymphsystem, Atmungssystem und gesamter Bewegungsapparat) stehen in ständiger Beziehung zueinander und beeinflussen sich gegenseitig.

 

Die ganzheitliche Stimulierung des Körpers kann den „Energiefluss“ verbessern, Selbstheilungskräfte aktivieren, die Beweglichkeit der Körperstrukturen fördern, physische und seelische Traumata aufgelösen, Schmerzen und Blockaden beseitigen und eine tiefgreifende Regeneration von Organismus, Gemüt und Seele bewirken.

 

Auf Grund des Sanftheit eignet sich sie Cranio Sacrale Therapie für Säuglinge, Kinder und Erwachsene gleichfalls und kann sogar bei Schwerkranken eingesetzt werden. Sie ist wenig spektakulär aber äußerst effektiv, lädt zum Entspannen und Wohlfühlen ein. Während der Cranio-Sacral-Behandlung liegt man bekleidet und bequem auf der Behandlungsliege. Der Heilpraktiker legt seine Hände auf den Kopf des Kunden und stimmt sich auf seinen cranio sacralen Rhythmus ein, den er anhand von kleinen Pendel- und Drehbewegungen des Kopfes erspüren kann. Entlang der Wirbelsäule und am Kreuzbein versucht er, Blockaden oder Asymmetrien des cranio sacralen Rhythmus zu lokalisieren und zu beheben.

 

Anwendungsgebiete sind sowohl chronische als auch akute Beschwerden: Kopfschmerzen, Migräne, Nacken-, Wirbelsäulen- und Beckenbeschwerden, unfallbedingte Schmerzen (z.B. Schleudertrauma), Probleme im HNO-Bereich (z.B. Tinnitus), Konzentrations- und Lernstörungen bei Kindern, in der Geburtsvorbereitung, Lösen von Geburtstraumen, psychische Symptome (Burn-Out), Kopfschmerzen, Nackenverspannungen, Migräne, Schwindel, Fehlhaltungen, Depressionen oder Angstzustände.

 

Massage

Das Massieren ist eine Jahrtausende alte Technik zur Vorbeugung und Behandlung von Beschwerden und Erkrankungen im Bereich des Bewegungsapparats. Mit Hilfe bestimmter Massagetechniken können aber auch erkrankte innere Organe günstig beeinflusst werden. Die klassische Massage ist die bekannteste und am weitesten verbreitete Massageform. Sie wird auch «schwedische Massage» genannt, da ihre Technik um die Jahrhundertwende vom schwedischen Studenten Henri Peter Ling entwickelt worden ist.


Die «Kunst der Berührung», wie die Massage auch genannt wird, gehört zu den Behandlungsformen, mit denen dem Menschen Kraft und Vitalität zurückgegeben werden sollen. Der Hauptzweck der Massage liegt darin, die Harmonie des Organismus durch regulierende Techniken der Berührung zu bewahren bzw. wieder herzustellen.

 

Die klassische Massage ist ein Konzept aus fünf verschiedenen Handgriffen auf der Haut, die nacheinander durchgeführt werden:

  • Streichen: Sanfte, leichte Massage parallel zum Muskelfasernverlauf. Die Streichbewegung erfolgt meistens in Richtung Herzen. Mit der Streichung wird Kontakt mit der zu behandelnden Person aufgenommen und Verspannungen oder Verhärtungen erspürt.
  • Kneten: Die Muskeln werden gegeneinander geschoben und dabei gedehnt. Die Knetung erfolgt jeweils in beide Verlaufsrichtungen des Muskels. Sie dient im wesentlichen der vermehrten Durchblutung der Muskulatur und dem Lösen von Verspannungen.
  • Reiben: Erfolgt durch kreisende Bewegungen mit Daumen und Fingerkuppen in die Tiefe der Muskulatur oder mit Handballen und kräftigem, an- und abschwellendem Druck. Diese Behandlung erwärmt den Muskel und kann Verklebungen (fühlbare, harte Knoten im Muskelgewebe) lösen.
  • Klopfen: Durch leichtes Schlagen, Klopfen oder Klatschen mit der lockeren Hand wird die Durchblutung der Muskulatur in der Tiefe gefördert. Gleichzeitig regt diese Massagetechnik das Nervensystem an. Weiches Klopfen hat eine muskelentspannende Wirkung. Hartes Klopfen wirkt anregend und kommt eher in der Sportmassage zum Einsatz. Im Gesicht werden zarte Klopfungen mit den Fingerkuppen ausgeführt.
  • Vibration: Erschütterungen werden mit den Fingerkuppen oder der Handfläche durchgeführt. Schnelle und feine Handbewegungen sollen eine nachhaltig psychisch und physisch wirkende Entspannung auslösen. Im Bauchraum können sie Magen- und Darmkrämpfe lösen helfen. Die Vibrationstechnik gilt als schwer erlernbar, deshalb liest man in der Literatur oft auch nur von 4 Massagetechniken.

Die schwedische Massage versteht sich als Reiztherapie: Die Massagegriffe wirken sich auf die Haut und das darunter liegende Gewebe aus und werden von den Nerven aufgenommen. Sie leiten die Reize ans Gehirn weiter und veranlassen es, körpereigene, schmerzlindernde Stoffe zu bilden.

Die klassische Massage dient vor allem zur Vorbeugung und Behandlung von Verspannungen der Muskulatur. Deshalb sind die typische Beschwerden, bei denen die klassische Massage hilft:

  • Rheumatische Beschwerden und Rückenschmerzen
  • Kopfschmerzen bei verspannter Rücken- und Nackenmuskulatur
  • Verhärtete Muskulatur nach grösseren sportlichen Leistungen
  • Bewegungseinschränkungen, die durch eine verspannte oder verkürzte Muskulatur bedingt sind
  • Ausserdem dient die Massage auch zur Entspannung und allgemeinen Lockerung sowie
  • Verbesserung der Durchblutung von Haut und Muskulatur

Die Effekte der klassischen Massage sind abhängig von der Art der angewendeten Technik. Für verschiedenen Körperbereiche empfehlen sich unterschiedliche Massagedauern. Die Massage fördert die Durchblutung, aktiviert das Immunsystem, reguliert nachweislich die Körpertemperatur und regt die Stuhl- und Harnausscheidung an. Sie verbessert die Heilung von Narben und steigert aufgrund der Muskelentspannung die
Beweglichkeit des Bewegungsapparates. Massage kann zur Senkung der Stresshormone im Blut beitragen und fördert durch spezielle Griffe am Brustkorb die Tiefenatmung und die Schleimlösung. SIe hat eine ausgleichende und pflegende Wirkung auf die Haut und das darunter liegende Gewebe, verbessert das Gefühl für den eigenen Körper und löst Ängste und erzielt Berührungsreize eine nachhaltig positive Auswirkung auf das
Wohlbefinden. Durch Einwirkung auf das vegetative Nervensystem kann die Massage auch die Atmung, Verdauungsorgane und den Kreislauf beeinflussen.

 

Osteopathie

Unser Körper besteht aus unzähligen Strukturen wie Knochen, Muskeln, Sehnen und Organen. Ein Knochen beispielsweise ist eine harte Struktur, die dem Körper Halt gibt und vor Druckbelastung oder Zugbelastung schützt. Ein Muskel hingegen kann sich  zusammenziehen und dehnen und ermöglicht so erst den Knochen, sich zu bewegen.

Ändert sich die Funktion, dann ändert sich auch die Struktur. So wächst ein Knochen,  wenn er ständig unter Druck- und Zugbelastung steht, genauso wie ein Muskel stärker  wird. Werden Knochen oder Muskeln nicht mehr gebraucht, dann werden sie schwach und verkümmern. Gleiches gilt für alle anderen Strukturen des Körpers: ein Mehr an Funktion führt meist zu einem Mehr an Struktur und umgekehrt.

Für die Osteopathie ist dieses Prinzip der gegenseitigen Abhängigkeit von Struktur und Funktion wichtig. Denn Funktionsstörungen zeigen sich als beeinträchtigte Bewegungen einer Struktur. Indem der Osteopath die Bewegungen überprüft, kann er eine Funktionsstörung feststellen. Anschließend hilft der Osteopath mit seinen manuellen Techniken der Struktur zu ihren ursprünglichen Bewegungen zurückzufinden. Stimmen die Bewegungen der Struktur wieder, dann kann diese erneut in vollem Umfang funktionieren.

Nach ausführlicher Anamnese erfolgen Diagnose und Therapie ausschließlich mit den Händen. Der Osteopath kann bei der Untersuchung das menschliche Gewebe Schicht für Schicht ertasten. So spürt er Bewegungseinschränkungen und Spannungen auf, die er mit speziell für die Osteopathie entwickelten Techniken behandelt.

Zweck einer Osteopathiebehandlung ist nicht die Bekämpfung einer Krankheit oder eines Symptoms. Ziel ist es vielmehr, die Funktionsstörungen bzw. Blockaden, die Krankheiten begünstigen oder aufrechterhalten, zu lösen und dem Körper zu helfen wieder gesund zu werden.

Die Osteopathie bietet also, in Abhängigkeit von der individuellen Situation und  Diagnose des Patienten, eine eigene Therapieform oder auch eine sinnvolle Ergänzung  mit anderen Therapien und Maßnahmen wie z.B. von Hebammen, der Homöopathie, Physiotherapie, Psychotherapie, Zahnheilkunde und Kieferorthopädie, neurophysiologischer Entwicklungsförderung von Kindern oder schulmedizinischen Maßnahmen.

Eine osteopathische Behandlung dauert durchschnittlich 50 Minuten. Der Körper kann etwa zwei bis drei Wochen lang auf eine osteopathische Behandlung reagieren.Jede neue Therapiesitzung wird individuell auf die Symptome des Patienten abgestimmt. 

Nach viermaliger osteopathischer Behandlung wird üblicherweise eine Besserung der Beschwerden zu verzeichnen sein. Der genaue Verlauf ist jedoch von dem Einzelfall abhängig.

 

Thai-Massage

Die traditionelle Thai-Massage ist eine Massage-Technik, die in Thailand unter der thailändischen Bezeichnung Nuad Phaen Boran bekannt ist, was soviel bedeutet wie „uralte heilsame Berührung“. Im westeuropäischen Raum nennt sie sich auch Thai-Yoga-Massage. Die Thai-Massage besteht aus passiven, dem Yoga entnommenen Streckpositionen und Dehnbewegungen, Gelenkmobilisationen und Druckpunktmassagen. Zehn ausgewählte Energielinien, die nach aryurvedischer Lehre den Körper als energetisches Netz durchziehen, werden über sanfte Dehnung und mit dem rhythmischen Druck von Handballen, Daumen, Knien, Ellenbogen und Füßen bearbeitet. Die Thai-Massage findet bekleidet statt und zeichnet sich durch ihren dynamischen kraftvollen Aspekt aus.

Wirkungsweise nach traditionell asiatischer Lehre

Fundament der Thai-Massage ist das ayurvedische System der Energielinien, von denen in der Thai-Massage zehn bearbeitet werden. Über diese Energielinien, auf denen die Energiepunkte liegen (im japanischen Shiatsu als Akupressurpunkte bekannt), wird der Mensch nach aryurvedischer Lehre mit Lebensenergie versorgt. Prana wird dem Körper durch die Atmung zugeführt werden. Die intensiven Druckmassagen und Dehnpositionen der Thai-Massage regen den Menschen zu verstärkter und tieferer Atmung an. Ein tiefer Atem fördert Entspannung und Regeneration. In der Lehre der Thaimassage korrespondiert der Druck auf bestimmte Marmapunkte und Energielinien mit der Linderung einer vielzahl körperlicher Leiden. z.B.:

  • Kopfschmerzen
  • Übelkeit
  • Verstopfung
  • Durchfall
  • Ohrensausen (Tinnitus)
  • Schlafstörungen
  • Schock
  • Husten
  • Knieschmerzen
  • Rückenschmerzen
  • Schwindel

Wirkungsweise aus wissenschaftlicher Sicht:

  • Druckpunktmassagen regen die Blutzirkulation an.
  • In der Dehnung kann die Muskulatur entspannen.
  • Yogapositionen beeinflussen das skelettomuskuläre System und wirken sich positiv auf die Körperhaltung aus.
  • Drehungen, Beugungen und Streckungen der Wirbelsäule können durch Zug intensiviert werden und haben einen positiven Effekt auf die körperliche Beweglichkeit.
  • Positionen, in denen die Beine angehoben werden, fördern die Durchblutung und den Lymphfluss.
  • Die Rotation der Gelenke trägt zur Produktion von Synovialflüssigkeit und damit zu körperlicher Geschmeidigkeit bei.
  • In der Tiefenentspannung wird der Parasympathicus aktiviert, sodass die inneren Organe vermehrt durchblutet und der Stoffwechsel angeregt wird.
  • Achtsame Berührung kann körperliches Wohlbefinden auslösen und Hebetechniken können zu einem Gefühl der Geborgenheit führen.
 

Therapie

Ich unterstütze Ihre Gesundheitsbemühungen gezielt und nachhaltig mit traditionellen europäischen und asiatischen Therapien.

  • Massagen (Thai, Klassisch und Akkupressur)
  • Cranio-Sakral-Therapie
  • Ganzkörper-Oesteopathie Techniken
  • Akupunktur & Akupressur
  • Yoga & Mentaltraining

Gemeinsam suchen wir aus dem Theapieangebot, was Ihr Wohlbefinden stärkt - zur Vorsorge, Leistungssteigerung oder während Ihrer Regeneration.



Akupressur

Ähnlich wie Akupunktur behandelt auch die Akupressur bestimmte Energiepunkte – aber nicht mit Nadeln, sondern mit einer gezielten Massage. Unter Akupressur versteht man also die Massage bestimmter Punkte auf der Haut, über die Einfluss auf innere Organe des Körpers genommen werden kann.

Akupressur setzen wir instinktiv immer dann ein, wenn uns etwas weh tut: Wir reiben die Schläfen oder die Stirn, wenn wir Kopfschmerzen haben. Und wenn es irgendwo am Körper sticht oder zieht, berühren wir die betreffende Stelle.

Die Traditionelle Chinesische Medizin kennt außerdem Punkte, die behandelt werden können, obwohl sie von der schmerzenden Stelle weit entfernt sind. Sie liegen auf den insgesamt 20 Leitbahnen (Meridianen), in denen die Lebensenergie Qi fließt. Eine Massage dieser Punkte aktiviert den Energiefluss bestimmter Regionen oder behandelt ganz bestimmte Erkrankungen.

Ziel der Akupressur ist es, durch manuelle Reizung bestimmter Körperpunkte den Energiefluss im Körper zu normalisieren bzw. anzuregen, was sich fördernd auf das körperliche und seelische Wohlbefinden auswirkt. Sie kann problemlos angewandt werden und erspart in vielen Fällen die langfristige Einnahme von Medikamenten.

Mit Hilfe der Akupressur können Sie aktiv und ohne großen Aufwand auch etwas für Ihr Aussehen und Ihre Fitness tun.  Sie ist als Behandlung und Vorbeugung hilfreich bei z.B.:

  • Übergewicht
  • Cellulitis
  • Krampfadern
  • Energiemangel
  • Tränensäcke
  • Falten und unschöne Fingernägel
 
Cranio-Sakral-Therapie

Das Cranio-Sacrale-System besteht aus dem Schädel (Cranium), der Wirbelsäule, dem Kreuzbein (Sacrum), den Membranen, die unser Gehirn und Rückenmark umhüllen, sowie der zerebrospinalen Flüssigkeit.

 

Die Cranio-Sacral-Therapie behandelt also den Bereich vom Kopf bis zum Kreuzbein. Das ist der "Stamm" des Menschen, der einen großen Einfluss auf unseren ganzen Körper hat. Die Cranio-Sacral-Therapie ist in sanftes manuelles Verfahren, das sich aus der Osteopathie entwickelt hat. Sie beruht auf der Annahme, dass die rhythmischen Pulsationen der Gehirn-Rückenmarksflüssigkeit (6 - 12 Mal pro Minute) sich auf die äußeren Gewebe und Knochen übertragen und ertasten lassen, da die Einzelknochen der Schädelkalotte werden als gegeneinander beweglich angesehen werden.

 

Durch Berührung von Kopf und Rücken will der Therapeut Informationen über mögliche Blockaden dieser Bewegung sammeln und dadurch auf Funktionseinschränkungen an Körper und Schädel einwirken, sowie indirekt auch Membranen innerhalb des Schädels und die harte Hirnhaut beeinflussen.

 

Das Cranio-Sacrale-System und andere Körpersysteme (Blutkreislauf, Nervensystem, Lymphsystem, Atmungssystem und gesamter Bewegungsapparat) stehen in ständiger Beziehung zueinander und beeinflussen sich gegenseitig.

 

Die ganzheitliche Stimulierung des Körpers kann den „Energiefluss“ verbessern, Selbstheilungskräfte aktivieren, die Beweglichkeit der Körperstrukturen fördern, physische und seelische Traumata aufgelösen, Schmerzen und Blockaden beseitigen und eine tiefgreifende Regeneration von Organismus, Gemüt und Seele bewirken.

 

Auf Grund des Sanftheit eignet sich sie Cranio Sacrale Therapie für Säuglinge, Kinder und Erwachsene gleichfalls und kann sogar bei Schwerkranken eingesetzt werden. Sie ist wenig spektakulär aber äußerst effektiv, lädt zum Entspannen und Wohlfühlen ein. Während der Cranio-Sacral-Behandlung liegt man bekleidet und bequem auf der Behandlungsliege. Der Heilpraktiker legt seine Hände auf den Kopf des Kunden und stimmt sich auf seinen cranio sacralen Rhythmus ein, den er anhand von kleinen Pendel- und Drehbewegungen des Kopfes erspüren kann. Entlang der Wirbelsäule und am Kreuzbein versucht er, Blockaden oder Asymmetrien des cranio sacralen Rhythmus zu lokalisieren und zu beheben.

 

Anwendungsgebiete sind sowohl chronische als auch akute Beschwerden: Kopfschmerzen, Migräne, Nacken-, Wirbelsäulen- und Beckenbeschwerden, unfallbedingte Schmerzen (z.B. Schleudertrauma), Probleme im HNO-Bereich (z.B. Tinnitus), Konzentrations- und Lernstörungen bei Kindern, in der Geburtsvorbereitung, Lösen von Geburtstraumen, psychische Symptome (Burn-Out), Kopfschmerzen, Nackenverspannungen, Migräne, Schwindel, Fehlhaltungen, Depressionen oder Angstzustände.

 
Massage

Das Massieren ist eine Jahrtausende alte Technik zur Vorbeugung und Behandlung von Beschwerden und Erkrankungen im Bereich des Bewegungsapparats. Mit Hilfe bestimmter Massagetechniken können aber auch erkrankte innere Organe günstig beeinflusst werden. Die klassische Massage ist die bekannteste und am weitesten verbreitete Massageform. Sie wird auch «schwedische Massage» genannt, da ihre Technik um die Jahrhundertwende vom schwedischen Studenten Henri Peter Ling entwickelt worden ist.


Die «Kunst der Berührung», wie die Massage auch genannt wird, gehört zu den Behandlungsformen, mit denen dem Menschen Kraft und Vitalität zurückgegeben werden sollen. Der Hauptzweck der Massage liegt darin, die Harmonie des Organismus durch regulierende Techniken der Berührung zu bewahren bzw. wieder herzustellen.

 

Die klassische Massage ist ein Konzept aus fünf verschiedenen Handgriffen auf der Haut, die nacheinander durchgeführt werden:

  • Streichen: Sanfte, leichte Massage parallel zum Muskelfasernverlauf. Die Streichbewegung erfolgt meistens in Richtung Herzen. Mit der Streichung wird Kontakt mit der zu behandelnden Person aufgenommen und Verspannungen oder Verhärtungen erspürt.
  • Kneten: Die Muskeln werden gegeneinander geschoben und dabei gedehnt. Die Knetung erfolgt jeweils in beide Verlaufsrichtungen des Muskels. Sie dient im wesentlichen der vermehrten Durchblutung der Muskulatur und dem Lösen von Verspannungen.
  • Reiben: Erfolgt durch kreisende Bewegungen mit Daumen und Fingerkuppen in die Tiefe der Muskulatur oder mit Handballen und kräftigem, an- und abschwellendem Druck. Diese Behandlung erwärmt den Muskel und kann Verklebungen (fühlbare, harte Knoten im Muskelgewebe) lösen.
  • Klopfen: Durch leichtes Schlagen, Klopfen oder Klatschen mit der lockeren Hand wird die Durchblutung der Muskulatur in der Tiefe gefördert. Gleichzeitig regt diese Massagetechnik das Nervensystem an. Weiches Klopfen hat eine muskelentspannende Wirkung. Hartes Klopfen wirkt anregend und kommt eher in der Sportmassage zum Einsatz. Im Gesicht werden zarte Klopfungen mit den Fingerkuppen ausgeführt.
  • Vibration: Erschütterungen werden mit den Fingerkuppen oder der Handfläche durchgeführt. Schnelle und feine Handbewegungen sollen eine nachhaltig psychisch und physisch wirkende Entspannung auslösen. Im Bauchraum können sie Magen- und Darmkrämpfe lösen helfen. Die Vibrationstechnik gilt als schwer erlernbar, deshalb liest man in der Literatur oft auch nur von 4 Massagetechniken.

Die schwedische Massage versteht sich als Reiztherapie: Die Massagegriffe wirken sich auf die Haut und das darunter liegende Gewebe aus und werden von den Nerven aufgenommen. Sie leiten die Reize ans Gehirn weiter und veranlassen es, körpereigene, schmerzlindernde Stoffe zu bilden.

Die klassische Massage dient vor allem zur Vorbeugung und Behandlung von Verspannungen der Muskulatur. Deshalb sind die typische Beschwerden, bei denen die klassische Massage hilft:

  • Rheumatische Beschwerden und Rückenschmerzen
  • Kopfschmerzen bei verspannter Rücken- und Nackenmuskulatur
  • Verhärtete Muskulatur nach grösseren sportlichen Leistungen
  • Bewegungseinschränkungen, die durch eine verspannte oder verkürzte Muskulatur bedingt sind
  • Ausserdem dient die Massage auch zur Entspannung und allgemeinen Lockerung sowie
  • Verbesserung der Durchblutung von Haut und Muskulatur

Die Effekte der klassischen Massage sind abhängig von der Art der angewendeten Technik. Für verschiedenen Körperbereiche empfehlen sich unterschiedliche Massagedauern. Die Massage fördert die Durchblutung, aktiviert das Immunsystem, reguliert nachweislich die Körpertemperatur und regt die Stuhl- und Harnausscheidung an. Sie verbessert die Heilung von Narben und steigert aufgrund der Muskelentspannung die
Beweglichkeit des Bewegungsapparates. Massage kann zur Senkung der Stresshormone im Blut beitragen und fördert durch spezielle Griffe am Brustkorb die Tiefenatmung und die Schleimlösung. SIe hat eine ausgleichende und pflegende Wirkung auf die Haut und das darunter liegende Gewebe, verbessert das Gefühl für den eigenen Körper und löst Ängste und erzielt Berührungsreize eine nachhaltig positive Auswirkung auf das
Wohlbefinden. Durch Einwirkung auf das vegetative Nervensystem kann die Massage auch die Atmung, Verdauungsorgane und den Kreislauf beeinflussen.

 
Osteopathie

Unser Körper besteht aus unzähligen Strukturen wie Knochen, Muskeln, Sehnen und Organen. Ein Knochen beispielsweise ist eine harte Struktur, die dem Körper Halt gibt und vor Druckbelastung oder Zugbelastung schützt. Ein Muskel hingegen kann sich  zusammenziehen und dehnen und ermöglicht so erst den Knochen, sich zu bewegen.

Ändert sich die Funktion, dann ändert sich auch die Struktur. So wächst ein Knochen,  wenn er ständig unter Druck- und Zugbelastung steht, genauso wie ein Muskel stärker  wird. Werden Knochen oder Muskeln nicht mehr gebraucht, dann werden sie schwach und verkümmern. Gleiches gilt für alle anderen Strukturen des Körpers: ein Mehr an Funktion führt meist zu einem Mehr an Struktur und umgekehrt.

Für die Osteopathie ist dieses Prinzip der gegenseitigen Abhängigkeit von Struktur und Funktion wichtig. Denn Funktionsstörungen zeigen sich als beeinträchtigte Bewegungen einer Struktur. Indem der Osteopath die Bewegungen überprüft, kann er eine Funktionsstörung feststellen. Anschließend hilft der Osteopath mit seinen manuellen Techniken der Struktur zu ihren ursprünglichen Bewegungen zurückzufinden. Stimmen die Bewegungen der Struktur wieder, dann kann diese erneut in vollem Umfang funktionieren.

Nach ausführlicher Anamnese erfolgen Diagnose und Therapie ausschließlich mit den Händen. Der Osteopath kann bei der Untersuchung das menschliche Gewebe Schicht für Schicht ertasten. So spürt er Bewegungseinschränkungen und Spannungen auf, die er mit speziell für die Osteopathie entwickelten Techniken behandelt.

Zweck einer Osteopathiebehandlung ist nicht die Bekämpfung einer Krankheit oder eines Symptoms. Ziel ist es vielmehr, die Funktionsstörungen bzw. Blockaden, die Krankheiten begünstigen oder aufrechterhalten, zu lösen und dem Körper zu helfen wieder gesund zu werden.

Die Osteopathie bietet also, in Abhängigkeit von der individuellen Situation und  Diagnose des Patienten, eine eigene Therapieform oder auch eine sinnvolle Ergänzung  mit anderen Therapien und Maßnahmen wie z.B. von Hebammen, der Homöopathie, Physiotherapie, Psychotherapie, Zahnheilkunde und Kieferorthopädie, neurophysiologischer Entwicklungsförderung von Kindern oder schulmedizinischen Maßnahmen.

Eine osteopathische Behandlung dauert durchschnittlich 50 Minuten. Der Körper kann etwa zwei bis drei Wochen lang auf eine osteopathische Behandlung reagieren.Jede neue Therapiesitzung wird individuell auf die Symptome des Patienten abgestimmt. 

Nach viermaliger osteopathischer Behandlung wird üblicherweise eine Besserung der Beschwerden zu verzeichnen sein. Der genaue Verlauf ist jedoch von dem Einzelfall abhängig.

 
Thai-Massage

Die traditionelle Thai-Massage ist eine Massage-Technik, die in Thailand unter der thailändischen Bezeichnung Nuad Phaen Boran bekannt ist, was soviel bedeutet wie „uralte heilsame Berührung“. Im westeuropäischen Raum nennt sie sich auch Thai-Yoga-Massage. Die Thai-Massage besteht aus passiven, dem Yoga entnommenen Streckpositionen und Dehnbewegungen, Gelenkmobilisationen und Druckpunktmassagen. Zehn ausgewählte Energielinien, die nach aryurvedischer Lehre den Körper als energetisches Netz durchziehen, werden über sanfte Dehnung und mit dem rhythmischen Druck von Handballen, Daumen, Knien, Ellenbogen und Füßen bearbeitet. Die Thai-Massage findet bekleidet statt und zeichnet sich durch ihren dynamischen kraftvollen Aspekt aus.

Wirkungsweise nach traditionell asiatischer Lehre

Fundament der Thai-Massage ist das ayurvedische System der Energielinien, von denen in der Thai-Massage zehn bearbeitet werden. Über diese Energielinien, auf denen die Energiepunkte liegen (im japanischen Shiatsu als Akupressurpunkte bekannt), wird der Mensch nach aryurvedischer Lehre mit Lebensenergie versorgt. Prana wird dem Körper durch die Atmung zugeführt werden. Die intensiven Druckmassagen und Dehnpositionen der Thai-Massage regen den Menschen zu verstärkter und tieferer Atmung an. Ein tiefer Atem fördert Entspannung und Regeneration. In der Lehre der Thaimassage korrespondiert der Druck auf bestimmte Marmapunkte und Energielinien mit der Linderung einer vielzahl körperlicher Leiden. z.B.:

  • Kopfschmerzen
  • Übelkeit
  • Verstopfung
  • Durchfall
  • Ohrensausen (Tinnitus)
  • Schlafstörungen
  • Schock
  • Husten
  • Knieschmerzen
  • Rückenschmerzen
  • Schwindel

Wirkungsweise aus wissenschaftlicher Sicht:

  • Druckpunktmassagen regen die Blutzirkulation an.
  • In der Dehnung kann die Muskulatur entspannen.
  • Yogapositionen beeinflussen das skelettomuskuläre System und wirken sich positiv auf die Körperhaltung aus.
  • Drehungen, Beugungen und Streckungen der Wirbelsäule können durch Zug intensiviert werden und haben einen positiven Effekt auf die körperliche Beweglichkeit.
  • Positionen, in denen die Beine angehoben werden, fördern die Durchblutung und den Lymphfluss.
  • Die Rotation der Gelenke trägt zur Produktion von Synovialflüssigkeit und damit zu körperlicher Geschmeidigkeit bei.
  • In der Tiefenentspannung wird der Parasympathicus aktiviert, sodass die inneren Organe vermehrt durchblutet und der Stoffwechsel angeregt wird.
  • Achtsame Berührung kann körperliches Wohlbefinden auslösen und Hebetechniken können zu einem Gefühl der Geborgenheit führen.
 

 

 

 

 

Pferde Behandlung

Pferde Behandlung

Pferde - Akupressur-Massage

Die traditionell chinesische Medizin kennt das Prinzip, dass es wichtiger ist, die Gesundheit zu erhalten als eine bereits entstandene Erkrankung im Nachhinein zu behandeln. Die Akupressur ermöglicht insofern nicht nur die Unterstützung der Therapie in Form von Schmerzlinderung oder ähnlichem, sondern bringt auch Möglichkeiten zur Stärkung des Körpers und dessen Immunsystems. Ältere Pferde können somit besser vor Infektionen geschützt werden. Auch bei der Turnierbegleitung spielt die Akupressur eine wichtige Rolle. Das Pferd kann durch Entspannungspunkte besser vorbereitet werden, oder auch während dem Turnier kann dem Pferd bei Konzentrationsschwierigkeiten und Ängstlichkeiten geholfen werden.

Die Punkte werden - individuell dem Pferd angepasst - ausgesucht und mit Druck bzw. Reibung mittels Finger, Handfläche, Faust oder Ellbogen bearbeitet. Meistens dauert es nicht lange, bis das Pferd Entspannungserscheinungen zeigt und die Behandlung genießt.

Pferde - Bindegewebs- oder Reflexzonenmassage

Durch diese Form der Massage ist es möglich, indirekt auf innere Organe einzuwirken. Nicht selten zeigen sich Organprobleme schon frühzeitig als Verklebungen und Schollenbildungen im Unterhautgewebe. Aber auch umgekehrt kann es möglich sein, dass durch ein erkranktes Nervensegment Organe gewisse Probleme entwickeln. Diese Massage löst solche Verklebungen und Schollenbildungen.

Speziell beim Sattelwechsel ist diese Massage sehr hilfreich. Durch schlecht sitzende Sättel kommt es häufig zu einer Minderdurchblutung und in weiterer Folge zu Verklebungen im Bindegewebe. Auch ein neuer passender Sattel kann die gleichen Probleme verursachen, da das Gewebe die vorangegangene Fehlbelastung speichert. Die Behandlung mit dieser Methode ermöglicht einen besseren Umstieg auf einen neuen Sattel.

Pferde - Lymphdrainage

Die Lymphdrainage gehört als wichtiger Bestandteil zur komplexen manuelle Entstauungstherapie. Diese enthält neben der Bewegungstherapie auch die Kompressionstherapie und die Hautpflege. Unter der Lymphflüssigkeit versteht man die sog. Gewebsflüssigkeit, die sich aus verschiedenen Gründen im Gewebe sammeln und Ödeme verursachen kann. Diese angestaute Flüssigkeit wird mittels speziellen Grifftechniken dem Lymphsystem wieder zugeführt und der Lymphfluss mit rhythmischen kreisenden Bewegungen angeregt.

Die Hauptziele der Lymphdrainage ist natürlich die Reduktion des Ödems und die Verbesserung des Lymphabflusses. Aber auch die Verminderung von Bindegewebszubildungen und die Beweglichkeit der Gliedmaßen werden positiv beeinflußt.

Pferde, die ein massives Lymphödem haben, verweigern oft die Bewegung. Die gespannte Haut schmerzt und die Schwellung verhindert Gelenksbewegungen. Die Bewegung ist allerdings für den Lymphfluss notwendig. Bleibt das Pferd nur mehr stehen, so verstärkt sich das Problem noch weiter. Der Erfolg der Lymphdrainage ist davon abhängig, wie lange das Ödem schon besteht - rasches Handeln ist von großem Vorteil.

Pferde - Triggerpoint-Behandlung

Als Triggerpunkte bezeichnet werden überempfindliche Stellen im Muskel, die bei Druckausübung, eine Schmerzreaktion beim Pferd auslösen. Diese Stresspunkte sind Verspannungszonen in der Muskulatur und schwächen den Muskel. Dadurch wird eine vollständige Bewegung eines Gelenkes oder der gesamten Extremität beeinträchtigt.

Man unterscheidet zwischen akuten (aktiven) und chronischen (länger bestehenden) Triggerpoints. Je nachdem wie lange die Verspannung besteht ist der Stresspunkt leichter oder schwerer zu finden. Im Zuge der Behandlung werden alle Punkte mittels sanfter Muskeldrückungen überprüft und behandelt. Dabei wird ein direkter Druck auf den Triggerpunkt ausgeübt und der gesamte Muskel massiert. Dieser entspannt sich und das Pferd kann sich wieder freier und leichter bewegen. Wichtig ist die Bewegung des Pferdes, im Anschluss an die Behandlung, damit es ein Gefühl für das neue Bewegungsausmaß entwickelt.

Pferde - Wirbelsäulensegment- und Tiefenmassage

Diese spezielle Anwendung konzentriert sich auf den am meisten beanspruchten Körperteil des Pferdes - den Rücken. Die Wirbelsäule ist der Ausgangspunkt vieler Probleme. Das Pferd versucht meistens viele Probleme über die Wirbelsäule zu kompensieren - vor allem bei Lahmheiten. Spezielle Massagegrifftechniken, werden neben der Wirbelsäule vom Widerrist und bis ausstreichend zum Promotorium angewendet.

Der Rücken ist besonders prädisponiert für Verspannungen und Myogelosen. Ein schlecht passender Sattel, aber auch eine monotone Bewegungs-und Trainingsgestaltung kann eine ständige Fehlbelastung verursachen. Das bedeutet oftmals permanente Schmerzen für das Pferd. Durch die direkte Wirkung der Anwendung auf die Muskulatur wird eine Lockerung und Mobilisierung im Bereich der Wirbelsäule, im Bindegewebe und in der wirbelsäulen-nahen Muskulatur erreicht.

 

 

Aktualisiert (Dienstag, den 24. Juli 2018 um 17:41 Uhr)